Wissenschaft und Forschung

von joernkruse
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Hamburg ein Standort für Wissenschaft und Forschung:

Hamburg ist ein bedeutender Wissenschaftsstandort: Bis zu 100.000 Studenten sind gegenwärtig an insgesamt 36 Hochschulen der Metropolregion eingeschrieben. Ihre renommierten Hochschulen ziehen jedes Jahr eine stetig wachsende Zahl junger Leute an. Spezialisierte Hochschulen wie die HafenCity Universität oder die Bucerius Law School haben sich im Hinblick auf das breite Lehrangebot als gute Ergänzungen erwiesen. Abgerundet wird das Hochschulangebot von zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen wie den Max-Planck-Instituten, dem DESY in Hamburg, dem Frauenhofer Institut in Itzehoe oder dem CFK-Valley in Stade. Mit mehr als 10.000 Spezialisten leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu,  die Metropolregion Hamburg zu einem attraktiven Standort universitärer Ausbildung sowie der wissenschaftlichen Forschung zu machen.


Parlamtarische Arbeit zum Thema

Die Universität Hamburg

Seit ihrer Gründung im Jahr 1919 ist die Universität Hamburg die bedeutendste Hochschule der Hansestadt Hamburg. Mit einer stetigen Studentenschaft von über 40.000 Personen, acht Fakultäten und einem Lehrangebot von 150 Studiengängen ist sie zugleich auch die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung Norddeutschlands. Im Zuge des Bologna-Prozesses hat man zahlreiche Studienfächer dem europäischen Standard angeglichen und dabei traditionelle Hochschulabschlüsse wie das Diplom beziehungsweise den Magister zugunsten von Bachelor und Master abgeschafft. Einzig das Staatsexamen, wie auch die klassische Doktorwürde, die allerdings keinen Abschluss darstellt, sind davon unberührt geblieben. Nichtsdestoweniger gilt mehr denn je: Ein Studium in Hamburg lohnt sich.

Hamburg Research Academy

Seit April 2017 verfügen neun Hochschulen in Hamburg über eine gemeinsame Anlaufstelle für Promovierende und Postdocs – die Hamburg Research Academy. Dabei handelt es sich um ein fakultäts- und hochschulübergreifendes Institut, dessen Aufgabe in der Entwicklung von überfachlichen Angeboten zur Aus- und Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses besteht. Mit dem Ziel, Promovierenden und Postdocs die Möglichkeit zu bieten, sich effektiv weiterzubilden und die bereits bestehenden, jedoch über das gesamte Stadtgebiet verstreuten, Angebote einzelner Fakultäten besser nutzen zu können, wird die Research Academy stetig verbessert. Dazu gehört, Qualifizierungskonzepte zu entwickeln, die das bestehende Angebot an den Hochschulen und Fakultäten bedarfsgerecht ergänzen. Auch soll jenen Wissenschaftlern, die sich nach dem Abschluss ihrer Ausbildung nicht für eine akademische Karriere entscheiden, dabei geholfen werden, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Zu diesem Zweck ist unter anderem die Einführung einer eigenen Software geplant, die dabei hilft, das Qualifizierungsangebot sicht- und buchbar zu machen.

Geleitet werden soll die Research Academy in Zukunft von einem Direktorium, das aus drei Vertretern der Universität Hamburg und drei Vertretern der anderen Hochschulen besteht. Darüber hinaus soll der sogenannte HRA-Rat geschaffen werden, in dem alle Fakultäten der UHH, die Graduiertenschulen der Hamburger Hochschulen sowie Doktoranden und Postdocs vertreten sind.

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